DOBAR DAN - GUTEN TAG


Mit einer 5835 km langen Küstenlinie und über tausend Inseln, bietet Kroatien ein vielfältiges interessantes Segelrevier. Das mediterrane Klima ermöglicht es, dieses Segelrevier bis in den November hinein zu befahren, wobei Mittel- und Süddalmatien natürlich zu bevorzugen sind.
Die vorherrschenden Winde auf der Adria sind die Bora, der Jugo, der Maestrale und die Newera.

 

Das kroatische Segelgebiet lässt sich gut in sieben Reviere einteilen: 

   

- die Küste Istriens,
- die Inseln des Kvarner,
- Zadar und sein Inselarchipel,
- die Kornaten,
- die Region Šibenik,
- Mitteldalmatien und
- Süddalmatien

 

Bora, Jugo, Maestrale und die Nevera

 

Die Bora

Der gefürchteste kalte Wind aus den Bergen nördlich der Adriaküste ist sehr ernst zu nehmen. Hier gilt die Fausregel, lieber mal zu früh reffen und bei der Wahl des Ankerplatzes eher zu vorsichtig zu sein. Besonders heftig weht die Bora im Golf von Triest, im Kvarner- und im Velebitski Kanal sowie im Küstenbereich zwischen Šibenik und Split.

 

 

Der Jugo (oder auch Schirokko genannt)

Der "Gegenwind" zur Bora fällt aus südlicher bis südöstlicher Richtung ein. Er kommt relativ langsam und ist daher auch leichter vorauszusagen. Er weht gleichmäßiger und weniger böig als die Bora und ist meist in den Bereichen der Adria, die zur See hin offen sind, dh im Kvarner und an der Meerseite der Inseln im dalmatinischen Raum, zu finden.

 

 

Die Meastraleph__1325849625.jpg Die Nevera

Der aus westlicher Richtung kommende Maestrale kann sowohl harmlos, aber auch heftig sein. Meistens ist es allerdings der Wind mit dem man die höchsten Schiffsgeschwindigkeiten erreicht und auf der Kante sitzend verzückt "That's Sailing" ruft.

 

 

 

Der sehr heftige Westwind ist meist von einem starkem Gewitter begleitet, allerdings ist die Newera nur von kurzer Dauer.

 

Nevera__1325850134.jpg

 

 

 

 

Die Küste Istriens

kistrien__1325849998.jpg

 

 

Spitz nach Süden zeigend trennt die Halbinsel Istrien, den Golf von Triest im Westen von der Kvarner. Die Ufer der Halbinsel sind im Westen und Süden flach und werden an der Ostküste nach Norden hin ansteigend steiler und höher. Unterschiedlich in Ihrer Struktur, sind die beiden langen Küsten Istriens unterteilt in die Westküste und die Ostküste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Westküste

Dieser Küstenabschnitt ist eher flach und sehr buchtenreich. Größere Marinas sind in Porec, Rovinj, Pula und Pomer zu finden.

 

 

Porec
Hier ist es auf jeden Fall sehr lohnenswert, nach dem Sie angelegt haben, an den Souvenirständen vorbei, durch die steinbepflasterten Gassen zur dreischiffigen Euphrasius-Basilika zu spazieren, welche nicht weit von der Marina entfernt, mitten in der kleinen Altstadt von Porec liegt. Ebenfalls zu empfehlen ist das mit vielen Auszeichnungen versehene, sehr gute Weingut nahe der Marina.

 

 

Rovinj
porec__1325851432.jpgSchon von der Marina aus hat man einen herrlichen Blick auf die malerische Altstadt. Ein Spaziergang durch die romantischen Gassen mit den vielen kleinen Cafés und Bars darf auf keinen Fall fehlen. Eine der größten Muschelzuchten wird im Limski-Fjord betrieben. Die frischen Erzeugnisse des Meeres kann man in verschiedenen Lokalen gleich an Ort und Stelle genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Pula
pula__1325852086.jpgDie moderne, pulsierende und kulturhistorisch interessante Hafenstadt war lange Zeit ein wichtiger Seehafen. Pula ist eine echte alte Römerstadt. Das sehr gut erhaltene Amphitheater, der Sergier-Triumphbogen und andere antike Bauwerke sind auf jeden Fall eine Besichtigung wert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Pomer
Der südliche Zipfel von Istrien ist ein beliebtes Ziel für Campingurlauber. Daher ist es nicht verwunderlich das man zwischen den kleinen, flachen vorgelagerten Inseln vielen Schlauchbooten und Windsurfern begegnet.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Die Ostküste

Zwischen Rabac und Opatija wird die Küste immer steiler und das tiefe Wasser reicht bis dicht ans Ufer heran. Ein Ankern ist hier praktisch unmöglich. Dieser Küstenabschnitt wird auch die "Riviera von Opatija" genannt. Mit Ausnahme von Opatija selbst, ist dieser Teil der Küste für Bootssportler eher uninteressant.

 

 


Opatija
Mit ihren zum Teil schon halbverfallenen herrschaftlichen Villen ist der Stadt bis heute der Charme der ehemaligen K.u.K. Zeit erhalten geblieben. Ein Treffen des deutschen und des österreichischen Kaisers im Jahr 1894, machten die Stadt zu einem Magneten für die damalige High Society Europas. Noch heute sprechen einige der Villen für sich. Einen Spaziergang entlang des Lungomare macht nicht nur Spaß sondern lässt Sie auch die einzigartige Atmosphäre von Opatija genießen. Die Strandpromenade reicht von Volosko im Norden, bis nach Lovran im Süden.

 

 


Rabac
Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem lebhaften Bade- und Ferienzentrum entwickelt. Von vielen Stellen hat man einen weiten Panoramablick aufs Meer und die Insel Cres. Die venezianisch geprägte Stadt Albona (Labin) über Rabac ist eine kleine, gut erhaltene, lebendige Stadt, welche mit wunderschönen Palästen, Türmen, Kirchen und einem weitreichendem Ausblick, überzeugt.

 

 

Die Inseln des Kvarner

Das Seegebiet Kvarner ist ein großer Golf der östlichen Adria mit 36 Inseln zwischen der Halbinsel Istrien im Westen und der Festlandküste von Rijeka bis Jablanac im Osten. Aufgrund der geringen Entfernungen zwischen den Inseln ist es ein beliebtes Segelrevier. Insbesondere die Inseln Cres, Lošinj, Unije, Susak, Ilovik, Krk, Rab und Pag sind einen Besuch wert.

 

Cres
Die langgestreckte Insel in der Mitte des Kvarner zeugt von einer langen Geschichte. Von der 400jährigen venezianischen Herrscherperiode geprägt, erinnern viele Häuser an diese Zeit. Alle Gassen, Straßen und Wege führen zum Mandrac, dem Zentrum, einem mittelalterlichen Hafen, umgeben vom Marktplatz und Uferstraßen mit etlichen Bars und Cafés.
Nur 4,5 sm südlich von Cres liegt der kleine Ort Valun. Bekannt auch durch die früher gesendete Fernsehserie "Der Sonne entgegen" wartet Valun mit einer einzigartigen Atmosphäre und sehr guten Restaurants direkt am Wasser, auf.

 
Ebenfalls auf der Insel Cres befindet sich die Zanja Bucht, auch Blaue Grotte genannt. Nur von der Wasserseite aus zugänglich kann man die Grotte schwimmend oder mit Schnorchel und Make entdecken. Den Eindruck einer Tropfsteinhöhle erweckend, ist die noch nicht sehr bekannte Höhle, ein besonderes Erlebnis und auf dem Weg in den Süden immer einen Stopp wert.

 
Südlich der Blauen Grotte öffnet sich die Hafeneinfahrt von Martinšica. Das ruhige und besinnliche Fischerdorf bietet sich für eine kurze Wanderung zum Dorf Vidovice an, wo ein genialer Ausblick und sehr gutes Essen im oben angesiedelten Gasthaus wartet.
 
Die Ustrine Ankerbucht liegt zwischen Martinšica und Osor. Je nach Windrichtung bietet sie guten Schutz und dient meist auch auf dem Weg von Cres in den Süden, als Stopp für die erste Nacht. Schon von weitem ersichtlich ist der Glockenturm der Kathedrale von Osor. Ein Geheimtipp ist es, während man auf die Öffnung des Kanals wartet, am Kai anzulegen und einen Blick in die antike Stadt zu werfen. Zwei Mal am Tag wird der Osor Kanal geöffnet.

Der Süden von Cres ist sehr ruhig und das flache Ufer setzt sich fort. Einzig unterbrochen von tief einschneidenden Buchten, welche sich zum Ankern über Nacht eignen. Besonders die beschauliche Jadrišcica Bucht mit ihrem sicheren Ankergrund und sehr sauberem Wasser ist zu empfehlen.

 

Lošinj
"Lošinj" heißt "grün in blau" und dies umschreibt die Insel sehr treffend. Mit seinen Nachbarinseln bietet Lošinj ein ansprechendes und abwechslungsreiches Segelrevier. Die Gewässer um die Insel wurden zum Delphin-Reservat erklärt. Die Chance hier Delphine zu beobachten oder sich von ihnen begleiten zu lassen, ist sehr groß.
Die Einfahrt in die Mali Lošinj Bucht befindet sich nördlich von Murtar. Eigentlich bedeutet Mali Lošinj "die keine" und Veli Lošinj "die große", jedoch hat sich das schon lange umgekehrt und Mali Lošinj ist jetzt der größere und lebendigere, der beiden Nachbarorte. Ein Spaziergang durch Mali Lošinj lässt sich gut mit einem Abendessen in schönem Ambiente verbinden. Auch der urige alte Fischerhafen Sv. Martin lässt sich gut zu Fuß erreichen und der Panoramaweg um die Hafenbucht herum ist es auf jeden Fall wert, gesehen zu werden. Ein ca. einstündiger Fußmarsch führt auch nach Veli Lošinj, dem ältesten und ehemals bedeutendsten Ort der Insel. Ein Bummel durch die alte Stadt ist genauso empfehlenswert wie die Besichtigung des Wahrzeichens von Veli Lošinj - den zum Schutz des Ortes und des Hafens errichteten Wehrturm.

 

Ilovik
Die kleine ruhige Insel südlich von Lošinj mit dem Charme des Unberührten, wird auch die "Blumeninsel" genannt. Ilovik ist die südlich bewohnte Insel des Cres-Lošinj-Archipels und hat nur 175 Einwohner. Der kleine Ort um den Hafen ist das ganze Jahr voller Blüten und Blumen und ist somit genauso romantisch wie seine vier am Ufer verstreuten Restaurants.

 

Susak
Die einzige der über 1000 kroatischen Adriainseln, welche nicht aus Felsgestein, sondern aus Sand besteht, ist frei von jeglichem Autoverkehr. Die Insel ist nicht nur wegen ihrer Sandbeschaffenheit anders als alle andere Inseln. Die Bewohner leben abgeschlossen und selbst ihre Sprache unterscheidet sich von der anderer Inseln - sie enthält mittelalterliche Elemente, die nirgendwo mehr gesprochen werden. Hier werden auch noch alte Bräuche gepflegt und die Tracht der Insel ist einmalig. Ein Spaziergang auf der Insel, wo die Zeit stehen geblieben ist, ist sehr lohnenswert.

 

Unije
Die "vergessene Insel" mit ihren 81 Einwohnern ist von ungewohnter Ruhe umgeben. Flach und grün umgeben von Obstgärten, Olivenplantagen und Weinfeldern liegt die Insel an der Seite von Lošinj. In der größten Bucht auf der Westseite, liegt der einzige Ort - Unije. Die Ostküste bietet mehrere Ankerbuchten, unter anderem die sicherste bei Bora - die Maracol Bucht.
 
Krk
Krk-_-Kvarner__1331738982.jpgPraktisch gesehen ist Krk eine Halbinsel, da sie durch die Tito-Brücke mit dem Festland verbunden ist. Neben sehenswerten historischen Städten, bietet Krk viele einsame Buchten welche unter Seglern sehr beliebt sind. Die Stadt Krk ist reich an wertvollen Sehenswürdigkeiten und vor allem die für den Verkehr gesperrte Altstadt kann sehr gut zu Fuß erobert werden.
Richtung Osten geht es zu dem ehemaligen Fischerort Baška. Mit seinem flachen Feinkieselstrand und einer langen Promenade ist es ein sehr schöner Badeort. Besuchen sollte man auf alle Fälle den Ort hinter der Promenade, wo sich der mediterrane Charakter bis heute gehalten hat.
Im Norden der Ostküste befindet sich in einer schmalen Bucht der liebliche Hafen von Vrbnik. Die alte Stadt war früher der Sitz der Fürstenfamilie Frankopan und ist heute aufgrund der Lage und dem Stadtbild sehr begehrt unter Malern und Fotografen. Innerhalb einer Stunde sind die verwinkelten Gassen leicht zu erkunden und man hat sich einen guten Eindruck verschafft.

 

Rab
Zwischen Krk, Cres, Pag und dem Festland liegt die Insel Rab. Die Wildheit nackter Felsen lässt bei der Anreise zur Insel, die grüne Schönheit noch nicht erahnen. Rab ist nach wie vor von stattlichen Mauern umgeben. Hinter den Mauern liegt ein lebendes Museum, welches man bei einem Spaziergang durch die Stadt auf sich wirken lassen sollte.
Fährt man von Rab nordwärts, liegt die Küste der Halbinsel Kalifront, welche bis ans Ufer dicht bewaldet ist. Die beiden großen Einschnitte Kamporska Drage und Supetarska Draga sind gut geschützte Buchten mit zum Teil flachen Badestränden.

 

Pag
Der schmale Finger, der im Kvarner gradlinig nach Nordwest zeigt, ist das Nordende von Pag, an dem man meist vorbei fährt. Meist angesteuerte Anlegeplätze sind Novalja und Šimuni.

 


Der einfache Ort Novalja hat sich mit seinen vielen Restaurants und Souvenirläden entlang der Uferstraße, sowie einem flachen Badestrand zu einem begehrten Ferienort entwickelt. Es gibt allerdings auch sehr ruhige Ecken um den Marktplatz herum wo man vor dem Abendessen etwas ausspannen kann. Beim spazieren durch die Straßen wird man oft auf eine Käseprobe eingeladen. Paški Sir - ein einmalig guter Schafskäse der typisch für die Insel Pag ist.


Die "berühmt-berüchtigte" Wasserstraße zwischen dem Festland im Osten des Kvarner und den Inseln Krk, Rab und Pag ist eine der gefährlichsten Reviere in Europa. Der Velebitski Kanal ist trotz seiner landschaftlichen Reize kein ideales Segelrevier. Borastürme, die hier sehr häufig und in großer Stärke auftreten, da sie sich innerhalb weniger Augenblicke entwickeln, machen dieses Segelreviere zu einem der schwierigsten und riskantesten unserer Breiten.

 

Crikvenica__1331739360.jpg

Zadar und sein Inselarchipel

Zadar__1331739669.jpg
Die Atmosphäre von Zadar zieht jeden in seinen Bann. Dicht gedrängt liegen die schönen Renaissance Paläste in der Altstadt und trotz der vielen Souvenirstände und Cafés ist das alte Flair erhalten geblieben. Obwohl die Stadt sowohl im 2. Weltkrieg als auch zwischen 1991 und 1994 zerstört wurde, hat man Zadar wieder aufgebaut und die historischen Gebäude stilgerecht restauriert, sodaß sich auf jeden Fall ein Spaziergang durch das historische Ambiente lohnt.

 

Die vorgelagerten Inseln sind schöne, güne Eilande welche mediterrane Ruhe und Romantik ausströmen. In einsamen Buchten mit kristallklarem Wasser oder in den Häfen festmachen und die Inseln erkunden, ist für jeden Segeltrip in diesem Revier eine Empfehlung. Oftmals sind die Inseln auch eine Übernachtung, von oder zu den Kornaten, wert. Zehn Inseln sind hier besonders hervorzuheben: Ugljan, Rava, Iž, Sestrunj, Dugiotok, Molat, Ist, Premuda, Silba und Olib.
 
Ugljan
Auch die "grüne Insel" genannt, liegt sie leicht hügelig ca. 2 sm westlich von Zadar. Durch stündliche Fährverbindungen zu Zadar, ist die Insel praktisch ein Teil der Stadt geworden und dient oft als Wochenend-Erholungsgebiet für die Bewohner Zadars. Durch die 100.000 Olivenbäume ist "der Garten gegenüber" ein wichtiger Olivenproduzent der Region geworden.
 
Rava
Die sehr kleine Insel bietet flachen Booten einen sicheren Ankerplatz in der Martinšica Bucht am Südende. Auch der Haupthafen in der Marianica Bucht in der Mitte der Westküste kann problemlos angesteuert werden.
 

Östllich von Ugljan liegt die kleine Insel Iž. Die traditionsreiche Töpferinsel mit ihrem Hauptort Iž Veli bietet eine sichere Marina mit allen notwendigen Einrichtungen. Besonders sehenswert ist Ende Juli das traditionsreiche Inselfest. Hier wird jedes Jahr der "König von Iž" gewählt.
 
Sestrunj
Sehr wenige Menschen leben noch im einzigen Ort auf dem Hügel, dieser kleinen Insel. Das Wahrzeichen ist der 185m hohe Berg in der Mitte des Eilandes. Auch hier fährt eine Fähre nach Zadar, welche für die Bewohner ein wenig den Kontakt zur Welt hält.
 
Dugi Otok
Die 28 sm lange Insel ist im Norden sehr buchtenreich und hügelig. Von Touristen nicht überrannt und landschaftlich voller Unberührtheit sind vor allem die Veli Rat und die Buchten Uv. cuna und Zaliv Pantera für Segler interessant. Auf der Fahrt zu den Kornaten bieten sie gute Anker- und Anlegemöglichkeiten. Bei Veli Rat kann man auch den ältesten Leuchtturm Kroatiens bewundern.

 
An der Ostküste sind Božava und Brbinj sowie die Häfen Luka und Sali sowie die Bucht Žman sehr einladend.
Die lange Westküste ist so gut wie unbewohnt und wegen der felsigen Steinküste nur schwer zugänglich.

 
Molat
Ein Fleckchen Erde für ruhesuchende Individualisten - dies beschreibt sehr gut den Charakter der Insel. Die wenigen Einwohner leben vom Fischfang, züchten Schafe und bauen Wein an. Der dort erzeugte Käse ist besonders würzig und schmackhaft und auf jeden Fall eine Kostprobe wert.
 
Ist
Die autofreie Schwesterinsel von Molat hat den höchsten Berg in diesem Gebiet. Der Ort ist nach wie vor ein vergessenes Fischerdorf, allerdings findet man dort einen der bestgemachten Adriafische vom Grill.

 
Nationalpark Plitvicer Seen
Auf der Autostrecke Ljubljana - Karlovac - Zadar kann man den meist notwendigen Stopp mit einem sensationellen Naturerlebnis kombinieren. Der Nationalpark ist einmalig und wird nicht reguliert, die Veränderungen sind ein biodynamischer Prozess. In einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft ergießen sich 16 Seen, leicht fließend oder als Wasserfall ineinander und bilden eine terrassenförmige Seenlandschaft mit kristallklarem Wasser. Auf Holzwegen entlang dem Ufer oder über die Seen, führt ein informativer Lehrpfad.
 

Plitvice__1331739681.jpg

 

 

Premuda
Die idyllische Insel mit ihren 100 Einwohnern hat nur wenige Gastliegeplätze für kleinere Schiffe im Hafen Luka Krijal. Alternativ gibt es gute Ankermöglichkeiten in der Premuda Bucht.
 
Silba
Die grüne, autofreie Insel hat eine besondere Sehenswürdigkeit zu bieten, den sechseckigen "Liebesturm", den ein reicher Kapitän Ende des 18. Jahrhunderts für seine Geliebte bauen lies. Der gleichnamige Ort der Insel ist am schmalsten Teil des Eilandes zu finden und gemütlich in ca. 20 Minuten zu durchlaufen.
 
Olib
Die Nachbarinsel von Silba ist sehr ursprünglich geblieben. Die wenig verbliebenen Einwohner betreiben neben Fischfang und Schafzucht vor allem Wein- und Olivenanbau. Der idyllische Hafen von Olib bietet einigen Schutz, jedoch Schwell bei Bora.

Die Kornaten

Der Nationalpark umfasst insgesamt 89 Inseln und Riffe - ein Labyrinth aus Meeresengen, Inseln, Klippen und Steilküsten, dazwischen kleine Fischersiedlungen aus einzelnen Häusern. Eine Fahrt durch diese Inselgruppe ist wie Eintauchen in eine bisher nicht gekannte Welt.
Der Nationalpark Kornati unterliegt, aufgrund seiner unberührten Natur, strengen Auflagen. Ankern ist nur in bezeichneten Häfen und Buchten erlaubt und auch das Befahren der Kornaten ist kostenpflichtig.
 
Von Norden kommend fährt man bei Mala und Vela Proversa in die Kornaten ein und befindet sich in der Telašcica-Bucht. Von diesem seeähnlichen Meeresgolf liegen die Kornaten Inseln südöstlich direkt "vor der Nase". Aufgrund der unüberschaubaren Inseln und der geringen Distanzen, ist eine sorgfältige Sicht-Navigation zu empfehlen.
 
Die lange Insel Kornat hat dem ganzen Archipel seinen Namen gegeben. In vielen Buchten entlang der Küste von Kornat und auch anderer Inseln, sind Restaurants mit Anlegestellen zu finden.
 
Als erster Ansteuerungspunkt ist die Leuchtturminsel Sestrica zu empfehlen.
 
Die größere Insel Levrnaka backboard lassend, empfiehlt sich das Gebiet für einen Badestopp. Bei Mana hat man auf südlichem Kurs beeindruckende Bilder von steilen Klippen auf der einen Seite und dem offenen Meer auf der anderen Seite.

Nach Kornat ist Žut die zweitgrößte Insel in diesem Archipel. Bekannt für riesige Olivenplantagen und Obstgärten, ist die 12 km lange Insel im Besitz der Bauern von Murter.

Die Region Šibenik

Dieses Segelrevier umfasst die Festlandküste südlich von Zadar bis vor Trogir, sowie die Inseln Pašman, Murter, Zlarin, Kaprije, Kakan und Žirje.
Nach Zadar tritt das Velebitgebirge etwas zurück und der Ausblick auf die vorgelagerten Inseln von Murter, bis zur Inselgruppe um Prvic und Tijat vor Vodice eröffnet sich. Oft lassen die Inseln nur einen schmalen Kanal zum Festland hin frei. Südlich von Zadar sind die beliebten Städte Sukošan, Biograd und Vodice mit ihren modern ausgebauten Marinas zu finden.
 
Die Königsstadt Biograd hat eine lange Geschichte und Tradition. Lange Zeit war sie Residenzstadt mittelalterlicher kroatischer Herrscher und im historischen Stadtkern ist dies heute noch nachzuvollziehen.
 
Die kleine Stadt Vodice liegt an einer Bucht nordwestlich von Šibenik. Das ehemalige Fischerdorf hat sich mit der Zeit zu einem Ferienort entwickelt, der aber mit seiner autofreien Zone entlang des Ufers und urigen Cafés in engen Gassen sein Ambiente eines Dorfes behalten hat.
 
Von Vodice Richtung Süden, ca. 18 km vor Šibenik, befindet sich die Stadt Skradin, eine der ältesten Stadtgründungen Kroatiens. Nicht nur das die Stadt mit ihrer Burg sehr sehenswert ist, gelangt man von hier mit dem Taxiboot zu den bekannten Krka-Wasserfällen.

 

Dieses Krka__1331740273.jpgNaturwunder ist sehr erlebnisreich für den Besucher. Das Wasser des Flusses bildet Terrassen mit kleinen Seen, welches dann wieder durch enge Schluchten hinabstürzt, um in einem Becken, welches zum Baden einlädt, zu landen.
 
Sibenik__1331740284.jpg

Die alte Stadt Šibenik sollten Sie auf Ihrem Törn auf keinen Fall vergessen. Šibenik beheimatet die schönste Kirche Kroatiens - die Kathedrale Sv. Jakov. Ihre einzigartige Dachkonstruktion und 70 steinerne Köpfe, die außen in  ca. 6 m Höhe herabschauen, sind sehr eindrucksvoll. Ein einmaliger Ausblick vom Turm der Kathedrale wird sie begeistern.

 

Westlich an der Insel Prvic vorbei, geht es auf Primošten zu, mit seiner gut versorgten Marina Kremik. Der alte malerische Ortskern von Primošten liegt auf einer Halbinsel, die durch eine Brücke fest verbunden ist. Der keine Hafen liegt direkt beim Eingang zur Stadt und sollte man hier keinen Liegeplatz ergattern, bietet sich die in einer Bucht gelegenen Marina Kremik an.
Hier in der Umgebung von Primošten wachsen die Reben für den "Babic", einem roten Spitzenwein von Dalmatien. In einem der einladenden Weinstuben sollten sie auf jeden Fall diese Köstlichkeit probieren.

Segelt man weiter, ist das südliche Ziel, die Insel Rogoznica. Die Insel hat sich ihr mediterranes Ambiente bis heute bewahrt. Als Kontrast zu der luxuriösen Marina Frapa, gilt es unter Skippern als Geheimtipp, bei ruhigem Wetter, an der alten Hafenmole festzumachen.
 
Pašman
Die "Insel der Ruhe" ist durch eine Brücke mit der Insel Ugljan verbunden. Gute Liegemöglichkeiten bieten die Orte Pašman und Zaklopica. Bei Nordwinden sind gute Ankerplätze an der Westküste in der Landin-Bucht oder in der Soline-Bucht im südlichen Drittel der Insel vorhanden.
 
Murter
Die flache Insel ist durch einen schmalen Kanal von der Küste getrennt und in Tisno durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Zusammen mit etlichen vorgelagerten Inseln gehört Murter zum Šibeniker Inselarchipel. Murter liegt in seichtem Wasser und hat viele schöne, flache Strände die zum Baden einladen. Als Ausgangspunkt zu den Kornaten - welche sich im rechtlichen Besitz der Einwohner von Murter befinden - liegt die Insel einfach ideal.

 
Kaprije
In der Mitte der Inselgruppe vor Šibenik, liegt die grüne Insel mit ihren einladenden Ankerbuchten. In den ruhigen, vom Hafen abgewandten, Teil des Fischerdorfes, hat man Einblick in das noch unverdorbene dörfliche Leben und sobald man den höchsten Punkt der Insel bestiegen hat, erwartet einem der Anblick zu den vorgelagerten Inseln Richtung Vodice sowie das dahinter liegende Festlandgebirge.
 
Kakan
Die Mini-Insel zwischen Žirje und Kaprije lockt mit einer landschaftlich schönen Ankerbucht in der Potkucina Bucht.
 
Žirje
Die Insel für Ruhesuchende ist fast ausgestorben. Sie liegt am weitesten vom Festland entfernt und ist eine der Buchtenreichsten.
 
Zlarin
Auch "die goldene Insel" genannt, liegt Zlarin dicht vor der Festlandsküste. Seit einer Ewigkeit ist die Insel auch als "das Eiland der Korallenschleifer" bekannt. Hier wohnt auch heute noch Victor, der letzte Korallenschleifer, dem man bei seiner Arbeit zu sehen kann und der auch gerne die Details dazu erklärt.

Mitteldalmatien

Dieser Küstenstreifen mit seiner mediterranen Landschaft umfasst das Segelrevier Trogir, Split und die Festlandküste bis Ploce sowie die Inseln, Šolta, Brac, Hvar und Vis.
Aus westlicher Richtung anlaufend nimmt man auf dem Weg nach Trogir, meist den Drvenicki Kanal, der zwischen dem Festland und den beiden Inseln Drvenik Veli und Mali verläuft.

 
Trogir__2_.JPG__1331740641.jpgTrogir ist eine der ältesten Siedlungen Dalmatiens, die noch heute das Flair, von damals versprüht. Spaziert man durch die schmalen Gassen, spürt man förmlich die ehrfürchtige Atmosphäre der historischen Häuser und man fühlt sich um Jahrhunderte zurück versetzt.
Da man Trogir nur in Richtung Westen verlassen kann, muss man die Halbinsel Ciovo umfahren um Split anzulaufen.
Die alte Stadt des Kaisers ist nur 14 sm von Trogir entfernt und ein Besuch lohnt sich allemal. Ein kleiner Spaziergang an der mit Palmen gesäumten Promenade, mit ihren vielen kleinen Cafés und Restaurants ist nicht nur erholsam, sondern lässt Sie auch das bedeutendste Römerbauwerk Dalmatiens - den Diokletianpalast des römischen Kaisers - entdecken. Split ist einzigartig in der ganzen Welt für die harmonische Art und Weise wie in mehreren Jahrhunderten der Palast umgebaut und in die Stadt einbezogen wurde.

Segelt man weiter Richtung Süden ist der kleine Ort Omiš am Festland zu finden. Omiš liegt an einem gewaltigen Canyon - einem Durchbruch des Flusses Cetina, einem der größeren kroatischen Flüsse, der in die Adria mündet. Von der Ruine hoch über dem Meer, hat man einen gigantischen Ausblick auf die Stadt und den Canyon.
 
Entdecken Sie bei Ihrem Törn den schönen Abschnitt zwischen Brela und dem kleinen Ort Drvenik - die Makarska Riviera. Die landschaftliche Kulisse ist atemberaubend und unzählige Buchten mit feinen Kiesstränden locken mit ihrem kristallklarem Wasser. Entlang dieses Küstenabschnittes wechseln die Strukturen der Küste häufiger. Von gewaltigen Felsbrocken bis zu blühenden Wiesen, gespickt mit Ferienanlagen und keinen Badebuchten, ist hier alles zu finden.
Spätestens wenn Sie die Südspitze von Hvar passiert haben, sollten Sie sich an die vorgelagerten Inseln halten, da der Weg nach Dubrovnik von hier aus nicht fortgesetzt werden kann.


Šolta
Die ruhige ländliche Insel ist das Wochenendziel für die Bewohner von Trogir und Split. Die ehemalige Verbannungsinsel beeindruckt heute mit ihrem ehemaligem Barockschloss und ihrem viereckigen Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert. Durch die vielen Olivenbäume und zahlreichen Rosmarinstöcken liegt ein unbeschreiblicher Duft in der Luft, der gemeinsam mit dem harmonischen Flair der Insel zum Träumen verleitet.

Brac
Bekannt geworden durch seinen Marmor, welcher berühmte Gebäude in aller Welt schmückt, wie zB den Diokletianspalast in Split, das Reichstagsgebäude in Berlin, das Weiße Haus in Washington oder das Wiener Rathaus, liegt die grüne hügelige Insel thronend vor Split. Das mediterrane Eiland beheimatet den höchsten Berg auf einer dalmatinischen Insel - den 778 m hohen Vidova Gora.
Der für die Insel wohl wichtigste Ost ist Pucišca, welcher an einer tief einschneidenden Bucht liegt. Hier wird der wertvolle Marmor abgebaut, verladen und gehandelt.

 
Hvar
Hvar__1331740627.jpgDie "Insel der Sonne" oder auch "Lavendelinsel" genannt, hat die beiden Namen nicht umsonst. Die Sonne scheint fast das ganze Jahr und in den Sommermonaten ist das Eiland mit einem duftenden blauen Teppich von Lavendel überzogen.
Wenn man Hvar anläuft muss man unbedingt die gleichnamige Stadt mit ihrem mittelalterlich modänen Charme besuchen. Die Stadt ist wie ein Amphitheater angelegt - unten die mit Palmen gesäumte Hafenbucht und dem Hauptplatz, den Berg hinauf ziehen sich parallel zur Besichtigungsmauer die Gassen und Treppen flankiert vom Bischofspalast, Bürgerhäusern und Kapitänsvillen und ganz oben thront die Zitadelle. Das Zentrum heute ist der große offene Stadtplatz mit seinen charmanten Cafés, welche zum verweilen einladen.

 

 

 

 


Vis
Lange Zeit war die Insel, aufgrund ihrer militärischen Bedeutung, für Ausländer Sperrgebiet und dieser "Geruch des Verbotenen" hängt dem Eiland auch heute noch nach. Nicht sehr viele verirren sich auf die eher karge Insel und versäumen so doch etwas Besonderes, den guten Wein der Insel, der im ganzen dalmatinischen Raum einzigartig ist. Der goldene "Vugava" oder der dunkelrubinrote "Plavac" sind Köstllichkeiten, die jeder Rotweinfreund probiert haben sollte.

Unbedingt zu besichtigen ist auch die blaue Grotte "Modra Spilja", welche auf der 5 sm entfernten Insel Biševo liegt. Durch eine unter dem Wasserspiegel gelegene Felsöffnung fällt das Sonnenlicht in die Höhle und bricht das Licht. Bei stiller See wird alles leuchtend blau und das Wasser schillert dazu mit silbernen Effekten. Ein Naturschauspiel was man nicht verpassen sollte.

Süddalmatien

Wer den tiefen Süden von Kroatien anlaufen will, hat als erstes zwei Namen im Kopf: Dubrovnik und Korcula. Aber dieser Teil der Adria hat auch noch andere sehenswerte Anlaufpunkte.

 

Dubrovnik1_copy__1331740847.jpg

 

 

Die subtropische Landschaft zwischen dem Küstengebirge und der Adria, sowie die vorgelagerten Inseln, sind eine Forsetzung von Mitteldalmatien in den südlichsten Zipfel von Kroatien.
 
In Höhe der Insel Šipan liegt die Bucht Slano und den letzten Unterschlupf vor Dubrovnik, den Hafen Veliki Zaton. Danach eröffnet sich die "Welt von Dubrovnik".
Weit im Süden gelegen ist Dubrovnik, eine der schönsten Städte an der Adria. Obwohl im letzten Krieg 1990 die Stadt schwer getroffen wurde, hat man die Altstadt wieder stilgerecht aufgebaut. Um sich einen Überblick zu verschaffen, ist es empfehlenswert die Stadt zuerst von der umgebenden Mauer zu besichtigen. Hier bekommt man einen guten Überblick. Nach dieser Besichtigung kommt man automatisch auf die Placa, die von Cafés und Geschäften gesäumte Hauptstraße, zurück. Genießen Sie hier einen Cappuccino und lassen Sie das Leben an sich vorbei ziehen.
 
Auf den Kursen entlang des Festlandes nach Norden hat man immer die Elafiti-Inseln in Sicht. Die Inselgruppe von sieben verschieden großen Eilanden sind der Küste zwischen der Südspitze Pelješac und Dubrovnik vorgelagert. Mit üppiger Vegetation bewachsen sind sie nur teilweise bewohnt.


 
Korcula1__1331740859.jpgKorcula
Dicht am Festland, nicht weit von der Halbinsel Pelješac, liegt die Insel Korcula. Landschaftlich zeigt die Insel im Süden eine recht steile Küste, während sie im Norden flacher ist. Schon bei der Anfahrt fallen immer wieder die grünen Wälder und die duftenden Mittelmeerpflanzen auf, welche überall zu finden sind. Wenn Sie die Insel anlaufen, sollten Sie unbedingt die Stadt Korcula besuchen. Die besterhaltene mittelalterliche Stadt des Mittelmeerraumes ist voll von Geschichten. Eine Steintreppe führt Sie in die Altstadt. Hier ist in den kleinen Gassen noch das ursprüngliche Leben dieser eigentlich bäuerlichen Inselstadt zu finden. Geniessen Sie eine kurze Pause, inmitten dieser antiken Welt, auf der Terrasse des Hotels Korcula direkt am Stadthafen oder lassen Sie sich die Spezialitäten der Insel im traditionsreichen Restaurant Adio Mare in einem Gewölbekeller der Altstadt, servieren.

 

 


 

MljetMljet__1331740871.jpg
Die südlichste kroatische Insel ist in ihrem westlichen Teil Nationalpark. Die Besonderheit der Insel sind zwei Salzseen, die mit dem Meer verbunden sind. In einem davon stand ein Benediktinerkloster, welches in ein Hotel umgewandelt wurde. Zu Fuß oder mit dem Paddelboot lassen sich die beiden Seen sehr gut erkunden - viele schöne Fotomotive warten auf Sie.
 
 

 

footer
Kontakt:
Andrea Keri Events e. U.
6922 Wolfurt
Achstraße 25

Firmenbuchnr.: 363614 b
IBAN: AT762060200000244467
BIC: DOSPAT2DXXX
Keri - Yachtcharter:
Tel:  43 (0)699 101 888 30
email: yachting@keri-events.com
www.keri-events.com
Keri Yachtcharter
KROATIEN
Charter - Formular